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Darstellende Künste und Inklusion

L’opportunità di aprire nuovi spazi di riflessione e di azione.

Dauer

01.2024 - 12.2024

Kosten

3500.- CHF

Kredite

10 ECTS

Sprache

ITA/DE/ENG

Anmeldeschluss

Nicht gefunden

Responsabile

Daniel Bausch
daniel.bausch@supsi.ch
058 666 6750

Performing Arts and Inclusion

Einführung

Das CAS Darstellende Künste und Inklusion bietet die Instrumente, um künstlerische Projekte zu koordinieren und zu managen, von der Kreation bis zur Verbreitung.

Es ermöglicht den Teilnehmern, über ihre eigene Situation als Künstler zu reflektieren, indem sie nach neuen Formen und Formaten suchen, die sich von erkennbaren Codes und Stilen lösen: den eigenen stilistischen Code im Dialog mit der Gruppe anzuwenden, im Bewusstsein, dass die Quelle der Kreativität in der Vielfalt der Menschen mit ihren eigenen Zerbrechlichkeiten und Potenzialen liegt. Der künstlerische und poetische Akt ist der Dreh- und Angelpunkt: Er bündelt die Intuitionen und Details, die sich aus der aufmerksamen Beobachtung der Umgebung und der Sorge um die Menschen ergeben, mit denen man arbeitet. Der praktisch-theoretische Ausbildungsweg zielt nicht auf die therapeutischen Zwecke der integrierten darstellenden Künste, sondern auf die künstlerischen, ästhetischen und expressiven Bedürfnisse des kreativen Prozesses in der Vielfalt der Körper, der Konfrontation mit den eigenen Vorstellungen von Normalität und dem bewussten Bruch mit den eigenen Routinen. Der Kurs braucht vielmehr einen praxisorientierten diskursiven Raum, damit die Teilnehmer durch Experimentieren zu neuen kreativen Formen gelangen.

 

Entstehungsgeschichte

Das CAS Performing Arts and Inclusion entspringt dem Bedürfnis, Vielfalt als Quelle des Reichtums zu betrachten und bietet die Möglichkeit, neue Formen individuellen und kollektiven Schaffens zu erkunden. Das CAS setzt den Diskurs und die Praktiken fort, die mit dem Forschungs- und Ausbildungsprojekt "DisAbility on Stage / Disabled Bodies in Discourse" (siehe disabilityonstage.zhdk.ch/koerpersprache/) begonnen wurden, das sich dem Thema Behinderung in der zeitgenössischen Aufführungspraxis und in den Lehrplänen der Fachhochschulen widmet.

An wen sie gerichtet ist

Das SAC richtet sich an internationale professionelle KünstlerInnen/DarstellerInnen im Bereich der zeitgenössischen darstellenden und szenischen Künste (z.B. Physical Theatre, Tanz, Performance) mit oder ohne Behinderung, die ihre künstlerische Praxis vertiefen und ihr Repertoire in den darstellenden Künsten in inklusiven Kontexten erweitern möchten.

Methodik

Der praktisch-theoretische Ausbildungskurs besteht aus Lehrmodulen, die in drei thematische Makrobereiche unterteilt sind: Der erste vermittelt die Werkzeuge einer alternativen und nicht kodifizierten Methode, die für die Realisierung künstlerischer Produkte in integrativen Kontexten nützlich ist (devising). Das zweite befasst sich mit der Präsentation und Erforschung verschiedener Methoden des individuellen und kollektiven Schaffens (Kreieren). Der dritte zielt auf die Analyse künstlerischer Inhalte und den Erwerb von Planungs- und Organisationselementen für das Management und den Vertrieb eines Produkts/Projekts in der inklusiven darstellenden Kunst (Kunstproduktion).

Dauer und Kalender

Der gesamte Kurs erstreckt sich über ein Jahr und beginnt im Januar 2024. Die einzelnen Module sind so konzentriert, dass sich die Ausbildung mit etwaigen beruflichen Verpflichtungen vereinbaren lässt. Die Gesamtzahl der Stunden umfasst die praktisch-theoretische Ausbildung und die Vorbereitung der Projektarbeit. Der Zeitplan des SAC ist flexibel und kann zwischen 5 und 7 Stunden pro Tag variieren, je nach den Möglichkeiten und Bedürfnissen der Referenten und Teilnehmer.

 

Kalender

1. Modul | 10-21 Januar 2024 | Michael Turinsky und Emanuel Rosenberg

2. Modul | 27. April - 4. Mai 2024 | Claire Cunningham und Nadja Dias

3. Modul | 7-15 September 2024 | Emanuel Rosenberg und Gäste

4. Modul | 7.-15. Dezember 2024 | Emanuel Rosenberg und Gäste

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